Von einer Wanderung ... wo sich jeder fragt warum nur ....

 

19. Riag 1506 TH

Nach den letzten anstrengenden Tagen erholten wir uns weiterhin bei unser Gastgeberin. Orm und Arwen nutzen die Zeit um ihre schwereren Verletzungen auszukurieren. Es ist bereits Nachmittag als ich glaube etwas am Fenster gesehen zu haben. Die anderen erklären mich für verrückt, nichts neues, und beschließen stattdessen zu Omag zu gehen. Er soll einen Auftrag für uns haben und was wären wir für eine Abenteuergruppe wenn wir ihn nicht annehmen würden. Gesagt getan machen wir uns auf den Weg und erreichen auch bald sein Haus. Es ist sehr aufwendig gebaut und wir bleiben einen Moment stehen um es zu bewundern. Nach dem läuten werden wir von einem Diener in ein Zimmer geführt welches ebenfalls sehr prunkvoll ausgestattet ist.

 

Nach kurzer Zeit erscheint dann auch Omag und weilt uns in den Auftrag ein. Wir sollen einen Brief nach Scrtis bringen um ihn dort einer T'skrang namens Tsa’moi’ka zu übergeben. Auf das wir die ersten fünf Minuten überleben werden, erhalten wir ein Brosche als Erkennungszeichen, die sich wie auch nicht anders zu erwarten unser Schwertkämpfer unter den Nagel reist, und eine mehr oder weniger ausführliche Wegbeschreibung. Nachdem alles geklärt ist gehen wir zurück um zu nächtigen.

 

Ja diese Nacht hätte so schön werden können aber nein Diebesgesindel treibt sich in der Stadt rum und hat beschlossen, sein Glück diese Nacht bei uns zu versuchen. Meinen Ring ... „Mein Schatz“ ... wollte er stehen aber ich erwachte und rief laut um Hilfe. Der Dieb verschwant und die anderen diese Ignoranten sagten ich solle die Klappe halten. Ja ja das hat man nun davon wenn man so klein ist, niemand nimmt einem ernst .... aber sie werden schon sehen .... nun gut ich schweife ab.

 

Während wir uns wieder zur „vielleicht letzten“ Ruhe gelegt haben ist unser erfolgsloser Dieb namens Ede reumütig zu seinem Auftragsgeber gegangen um ihm sein versagen zu gestehen.

Dieser ist natürlich nicht sehr erfreut wie ihr euch denken könnt.

20. Riag 1506 TH

Als wir am nächsten Morgen  das Haus verlassen um werden wir von einem Fremden angesprochen der uns irgendeinen Hinweis verkaufen will. Nun mir ist er Kerl sehr verdächtig. Gerade nach den Geschehnissen der letzten Nacht. Dann erzählt er auch noch von einem Auftrag der sich um meine Ring dreht ... „ Mein Schatz“ ... und das er den Dieb von letzter Nacht beobachtet hätte. Nun ja die anderen kaufen ihm diese Geschichte tatsächlich ab und er darf sogar mit uns reisen. Sie sind einfach zu gutgläubig. Unser Schwertkämpfer muss mal wieder angeben, er nennt das einen Testkampf aber wir wissen ja alle das er sich mal nur wieder profilieren möchte. Nachdem sich Ilaris wieder mal als Boss bestätigt sah ritten wir endlich los. Der gute Ede musste zu Fuß mithalten. Ich war nicht wirklich traurig darüber.

 

Wir reiten auf die Berge zu und schlagen am frühen Abend unser Lager auf um für den nächsten Tag gerüstet zu sein. Als alle tief im Schlaf liegen, wie sollte es anders sein, werden wir plötzlich von vier Geistern angegriffen. Ein anscheinend nie enden wollender Kampf entbrennt, in dessen Verlauf alle, bis auf den Troll, verwundet werden. Liegt vielleicht daran das der Troll alles verschlafen hat. Letztendlich gelang es uns jedoch die Geister zu vernichten. 

21. Riag 1506 TH

Am nächsten Morgen gingen wir weiter. Der Weg wurde steiler und nach nur einer Stunde hatten wir den Pfad verloren. So irrten wir umher und suchten einen Weg der uns über das Gebirge bringen würde.

22. Riag 1506 TH

Nach einer ereignislosen Nacht und unzähligen Erholungsproben setzten wir unseren Weg Richtung Nordwesten fort. Nach zahllosen Stunden fanden wir endlich eine günstige Stelle wo wir das Gebirge überqueren konnten. So begannen wir unseren beschwerlichen Aufstieg. Schon am frühen Nachmittag stellten sich bei den meisten Erschöpfungserscheinungen ein was zu einer Rast unter einem Überhang zwang. Da der Tag sich je dem Ende neigte beschlossen wir hier zu übernachten.

23. Riag 1506 TH

Trotzdem Ede und Ilaris völlig erschöpft sind gehen wir weiter. Halten halt nichts aus die Jungs. Gegen Abend glaube ich erreichten wir endlich die Spitze des Berges und was dann geschah wird in einer anderen Geschichte berichtet werden.

Valentien Ilusionist 2. Kreise

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