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Heute möchte ich euch berichten, liebe Freunde, von unserer Reise in die wohl wichtigste Stadt nach der großen Plage. Endlich nach so vielen Abenteuern, haben wir es geschafft in die große Stadt Troal oder vielmehr Märkteburg aufzubrechen. Doch eins nach dem anderen werde ich berichten....
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30. Borrum 1506
TH Nachdem meine
Kameraden und ich uns wieder in Travar eingefunden hatten, gingen
wir alle zunächst eigene Wege. Ich für meinen Teil suchte mir einen
Schwertmeister um mit ihm meine Erlebnisse zu besprechen und um ihn
zu bitten mich weiter auszubilden. Dank meiner reichlichen Erfahrung
war das kein Problem für ihn, mich in die neuen Talente zu
Unterweisen. Auch meine anschließende Bitte mir einen Krieger zu
nennen, der möglicherweise bereit sei mir ein wenig von seinen
Talenten zu zeigen kam er ohne weiteres nach. Ich glaube ich habe
ihn durch mein freundliches und offenes Wesen beeindruckt. Der erste
Krieger den ich aufsuchte, war ein wenig verschlossen doch beim
zweiten hatte ich mehr Glück. Denn er hatte kein Problem damit einem
Adepten, der den Weg des Schwertmeisters geht, seine Fähigkeiten zu
zeigen. Nach nur wenigen Stunden Unterricht hatte ich erfasst was er
mir zeigen wollte und freute mich meine Talente nun noch besser
Kombinieren zu können. Doch zurück zu meinen Kameraden.
Nachdem ich einige Tage später in unsere gemeinsame Unterkunft
zurückkehrte traf ich einen Teil unserer Gruppe dabei an wie sie die
Zeit mehr oder weniger sinnvoll totschlugen. Ich dachte es wäre
keine schlechte Idee herauszufinden, was es mit meinem
geheimnisvollen Schwert auf sich hat. Den immerhin hatte ich dafür
einen stolzen Preis zahlen müssen. Ich musste meinen schönen Mantel
dafür opfern! Also suchte ich mir einen Schmied und dieser erklärte
sich für eine sehr ordentliche Summe bereit das Schwert zu
Untersuchen. Dabei kamen eine ganze Reihe sehr interessanter Dinge
heraus. Ich wandte auch ein neues Talent auf diese Informationen an.
Ein normalsterblicher Namensgeber wird kaum verstehen wovon ich hier
spreche, handelt es sich doch um eine Welt jenseits der Sinne eines
Namensgebers. Ich wob also einen magischen Faden in die Waffe um in
den Genuss der besonderen Eigenschaften zu kommen. Ich spürte wie
mich ein magischer Strom durchfloss. Ich fühlte mich irgendwie
beweglicher und schneller. Wie sich zeigte konnte ich nun viel
schneller zur Waffe greifen und mich verteidigen oder zum Angriff
übergehen, wenn das notwendig sein sollte. Der Schmied hatte mir
erzählt, dass das Schwert den Namen: „Das Kurzschwert von
erstaunlicher Geschwindigkeit“ trägt. Außerdem wäre der Name des
ehemaligen Besitzers: „Tsa-Mol-Den“ und der Name seines stolzen
Piratenschiffes sei: „Schlangenzahn“. So gerüstet und informiert
kehrte ich zu meinen Gefährten zurück und nach ein paar weiteren
Tagen des Wartens waren wir alle wieder vollzählig vereint. Bei
einem gemeinsamen Gespräch viel mir wieder ein, was mein Meister mir
mit auf den Weg gegeben hatte. Ich solle viel häufiger versuchen
meine Fähigkeiten in der Arena unter Beweis zu stellen und den
Zweikampf bei einem Turnier suchen. Mit diesem Gedanken im
Hinterkopf schlug ich meinen Freunden vor doch wieder auf die Reise
zu gehen und neue Abenteuer zu suchen. Während die meisten
meiner Meinung waren und auch keine Einwände hatten nach Troal bzw.
nach Märkteburg zu ziehen, wollte Orm den Aufrührer spielen. Doch
die Gruppe überwand seine Bedenken schnell und es blieb nur noch die
Frage wie wir dorthin kämen. Ich schlug vor, einem Kaufmann oder
Händler in der Stadt unsere Dienste als Wachmannschaft anzubieten
gegen eine freie Reise. Das fanden auch meine Freunde gut und so
gingen wir zu dem einzigen uns bekanntem Händler am Markt. Fast wäre
es seinem Bediensteten gelungen uns den zutritt zu seinem Haus zu
verwehren, doch habe ich ihn schnell überzeugt, das es wohl besser
wäre, wenn er sich sputet und uns seinem Herren vorstellig macht.
Mit einem freundschaftlichen Schlag auf die Schulter bedankte ich
mich für sein „entgegenkommen" Leider war auch sein Herr von
„sonnigem“ Gemüt. Für unsere Anwesenheit auf einem seiner Schiffe
wollte er doch tatsächlich noch Gold verlangen. Tat der Kerl doch so
als wäre nichts geschehen. Wir hatten ganz Travar und auch seine
Handelsflotte vor der Vernichtung durch einen Dämon bewahrt und nun
wollte er Gold für eine Überfahrt verlangen. Kopfschüttelnd
bedankten wir uns und verließen sein Kontor. Die nächste Idee
brachte uns auf den Himmelswächter Trimsbee. Gedacht, gemacht. Wir
wandten uns gen Hafen und fanden sofort Einlass in die Arbeitsstube
von Trimsbee. Erfreulicherweise fand sich noch für den gleichen
Abend eine Mitfahrgelegenheit auf der „Luftikus“ einem
Militärtransporter. Da sich Trimsbee sehr wohl an unsere Taten
erinnern konnte, gab er uns die Fahrt ohne jede Gegenleistung
kostenfrei ab. Im Namen der Gruppe bedanke ich mich sehr herzlich
und verabschiedete mich von ihm. Schon kurze Zeit später fanden wir
Quartier an Bord der „Luftikus“ und ein paar Stunden später waren
wir wieder unterwegs, neuen Abenteuern entgegen.
1./2. Doddul 1506
TH Wie gewohnt
geht eine solche Reise durch die Lüfte sehr unspektakulär
vonstatten. Die „Luftikus“ war ein sehr gutes, wenn auch kein
besonders großes Schiff und nach der ersten Nacht verbrachten wir
den Tag mit allerlei Spielen. Orm und ich waren wieder einmal mit
Feuereifer beim „Kielholen“ dem beliebten Zeitvertreib der
Luftpiraten. Nachdem jedoch Orm eine grandiose Landung hingelegt
hatte, verlor ich die Lust dazu und wir brachen das Spiel ab. Auch
die zweite Nacht verlief ruhig. Schon am nächsten Vormittag
erhob sich vor uns das Gebirge an dessen Fuß die Stadt Troal liegen
sollte. Und schon 1 Stunde später senkte sich unser Schiff dem Boden
entgegen. Nach der Landung verabschiedeten wir uns von der
Mannschaft und zogen los Richtung Stadt. Schon auf den ersten Blick
konnte man sagen Märkteburg war riesig groß. Doch viel Imposanter
wirkte auf mich der Eingang zu Troal. 3 Gigantische Tore bildeten
den Abschluss der sagenhaften Zwergenstadt. Und unmittelbar bis an
diese Tore reichten die letzten Häuser der Stadt vor uns. Wie wir
schon aus der Luft festgestellt hatten wurde Märkteburg durch eine
größere Strasse fast in der Hälfte geteilt. Dieser Strasse strebten
meine Freunde und ich nun zu. Als wir sie betraten stellten wir
fest, dass sie wohl schon sehr alt sein musste aber im Vergleich zu
den Gassen und Nebenstrassen noch immer in einem bemerkenswert guten
Zustand war. Wie sich herausstellte, waren die Straßennamen nach
einem bestimmten System vergeben worden. Nahezu alle trugen den
Namen irgendeines Gewerbes oder einer Gilde. Die Grosse Strasse trug
den Namen Königsstrasse und von dieser zweigten der Seidenweg, die
Schneidergasse, der Töpferweg usw. ab. Aufmerksam umschauend gingen
wir durch die Gassen und versuchten soviel wie möglich an Eindrücken
aufzunehmen. Plötzlich kamen 12 bewaffnete Zwerge auf uns zu und
bogen kurz vor uns in eine kleine Gasse ein. Beim ersten Haus
angekommen traten Sie die Tür ein und stürmten in das Haus. Einen
vorbeieilenden Händler fragte ich nach der Ursache für diese Gewalt
und erfuhr, dass dies Steuereintreiber seien. Doch man müsse
eigentlich keine Angst haben, wenn man seine Steuern zahle werde man
auch nicht belästigt. Dieser Händler dort habe wohl die Warnungen
missachtet und das habe er nun davon. Sprach und verschwand.
Schon kurze Zeit später hörten wir lautes Geschreie. Eine
Trollfrau brüllte einen dürren Menschenmann an, dass die Wände
zitterten. Ohne Mühe konnte man auf 20 Meter verstehen, dass Sie ihm
vorwarf er würde sie betrügen. Da er ob ihrer Stimme keine Chance
hatte sich zu verteidigen, holte die Frau vor lauter Wut ihre Keule
aus dem Tragesack und hieb ihrem Mann diese Keule auf den Kopf.
Pyco, der dies ebenso beobachtet hatte eilte sofort zu dem
verletzten der sich nicht rührte. Ich wiederum wusste was er
vorhatte und fürchtete, das er den Ärger der Frau auf sich ziehen
könnte und beschloss ihm zu folgen und beizustehen. Pyco war bereits
in eine Diskussion mit der Frau verwickelt die nicht verstehen
konnte warum sich jemand in Ihren Streit einmischte. Ich übernahm
das weitere Gespräch und bat Sie sich zu beruhigen. So abgelenkt,
konnte sch Pyco in Ruhe um den verletzten Kümmern und tatsächlich
nach ein paar Sekunden begann dieser sich zu bewegen. Die Frau
auch meinen Argumenten nur schwer zugänglich schien doch ein wenig
erleichtert zu sein und packte den Mann am Schlafittchen um ihn
hinter sich her zu ziehen und in einer der nächsten Hütten zu
verschwinden. Kopfschüttelnd verließen wir die Gasse und wandten
uns wieder den Toren Troals zu. Nur ein paar Strassen weiter, kam
ein Mädchen auf uns zugelaufen. Unmittelbar hinter ihr rannten ein
paar Orks. Diese riefen: „haltet die Diebin, Sie hat unser Gold
gestohlen“ sofort versuchten Orm und ich die Kleine zu fassen aber
leider behinderten wir uns bei dieser Aktion und so konnte das
Mädchen unseren Fingern entwischen. Die Orks andererseits konnten
ihren Schwung nicht bremsen und rannten Orm und mich über den
Haufen. Dabei gingen Sie jedoch selbst zu Boden. Nachdem wir uns
alle wieder aufgerafft hatten, wollten die Orks zunächst uns die
Schuld für das entkommen der Diebin geben. Ich wies jedoch sehr
bestimmt darauf hin, dass wir nur versucht hätten zu helfen und
schließlich Sie es gewesen waren die uns niedergerannt hatten. Das
fanden die Orks zum brüllen lustig und verabschiedeten sich
freundlich. Wieder nur ein paar Strassen weiter lief uns ein
kleines dürres Männlein in die Arme und rief:“Feuer, Feuer... mein
Haus brennt!“. Wir folgten dem kleinen und konnten sehen, wie
ein Teil seiner Möbel in Flammen stand. Auf die Frage wo den der
nächste Brunnen sei, sagte der Kleine dass dieser einige
Querstrassen entfernt wäre. Also gingen Orm und ich hinein um zu
sehen, was wir vor Ort tun könnten. Ich stellte fest, das lediglich
ein Regal am brennen war, das viel zu dicht am Ofen stand. Ich
zückte meinen Zweihänder und stemmte mit diesem das Regal von der
Wand. Als es auf dem Boden lag, begann Orm mit einem Teppich das
Feuer zu ersticken. Ich sorgte dafür, dass keine anderen Gegenstände
zu dicht am Feuer standen. Schon nach wenigen Minuten war der
Feuerzauber beendet und der kleine Mann konnte es nicht fassen. Wir
hingegen beschlossen uns fortan nicht mehr um die Probleme dieser
Stadt zu kümmern. Und so erreichten wir noch am frühen Mittag die
Tore nach Troal. Wie sich zeigte, kontrollierten die Zwerge die
Zuwanderung in Ihre Stadt sehr aufwändig. Man musste als Nichtbürger
der Stadt ein art Visum beantragen. Die Anfertigung sollte zwei Tage
dauern. Wir suchten uns sodann eine herberge die uns auch alle
zufrieden stellte. Am nächsten Tag beschlossen wir ein wenig nach
Abenteuern zu suchen die auch ein wenig Geld in unsere Kassen
spülte. Jedoch hatten wir auf der ganzen Linie Pech. Keiner der
befragten Wirte schien einen Auftrag zu haben oder jemanden zu
kennen der einen zu vergeben hatte. Erst beim letzten den Wirt mit
Namen Trombos konnten wir den Hinweis erhalten, dass der
Seidenhändler Charboja in ein paar Tagen zurückerwartet würde.
Dieser Händler sucht wohl eine Fähige Abenteurergruppe.
Daraufhin beschlossen wir unsere Suche zu beenden und den
nächsten Tag abzuwarten um dann nach Troal zu gehen. Auf dem Rückweg
zu unserer Herberge kamen wir auch an am Haus der Schwertmeister
vorbei. An meine ursprüngliche Idee denkend ging ich hinein und
stellte mich vor. Ein netter junger Mann mit dem Namen Aramor
begrüßte mich. Ersagte, dass in 1,5 Monaten das nächste Turnier
stattfinden solle. Weiter wollte er wissen, ob ich mich dafür
anmelden wollte? Ich fragte ihn, was dafür zu tun sei und er sagte,
dass ich lediglich einen Schaukampf abzuhalten hätte und dann
zugelassen würde. Ich erklärte mich bereit zu diesem Schaukampf und
er bestellte mich für den frühen Abend wieder in dieses Haus. In der
Zwischenzeit besorgte ich mir ein paar ordentliche Gewänder. Nachdem
dieser Teil erledigt war, kehrte ich wieder zurück und gerade zur
Rechten Zeit. Aramor, kam auf mich zu und bat mich in die Mitte des
Raumes. Er sagte es wäre nun Zeit für den Schaukampf. Sofort begann
er mich zu beleidigen. Ich parierte verbal und reizte ihn
meinerseits ganz ordentlich. Sofort begann er einen heftigen Angriff
gegen mich doch ich konnte diesen mit einer wahrhaft glänzenden
Riposte abwehren. Erstaunt nahm Aramor zur Kenntnis, dass er es
wohl doch nicht mit einem grünen Jungen zu tun hatte. Entsprechend
vorsichtig ging er nun zu Werke. Nach einigen weitern Angriffen und
entsprechenden Antworten, stellte Aramor den Zuschauern die Frage ob
ich würdig sei dem Turnier als Kämpfer beizuwohnen. Das Publikum war
voll auf meiner Seite und jubelte mich in das Turnier. Nachdem
ich die wichtigsten Unterlagen ausgefüllt hatte wandte ich mich zum
gehen und kehrte wohlbehalten zu meinen Freunden zurück. Ziemlich
erschlagen legte ich mich nieder und war sofort eingeschlafen. In
meinen Träumen jedoch siegte ich bereits im kommenden Turnier.....
Damit endet mein kleiner Reisebericht
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