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An
dieser Stelle übernehme ich wieder das Tagebuch, da der würdige Pyco
seine Ruhe braucht und geschont werden muss.
Wie Pyco schon ausführte gingen die letzten Tage
recht ereignisslos an uns vorüber und auch die nun über uns
hereinbrechende Nacht hiel keine Überaschungen für uns bereit.
Einerseits gab es uns allen gelegenheit aus den überstandenen
Kämpfen zu lernen andererseits hatten wir keine Chance unser können
zu zeigen, mit Meistern des Schwertes zu sprechen und unsere Talente
zu formen. Meine ganze Sehnsucht galt dem Ziel dieser Reise, der
„Schwimmenden Stadt“. Viel hatte ich ja noch nicht darüber gehört
und das meiste davon von Tsa-dara-sol. Doch diese Bruchstücke ließen
mir die Stadt als einen sehr erstrebenswerten Ort erscheinen.
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1. Sollus 1506 TH Am nächsten Morgen
wurden wir durch den immer stärker werdenen Schiffsverkehr darauf
aufmerksam, dass bald etwas geschehen würde. Kurz vor Mittag
verbreiterte sich der Fluss und schließlich blieben die Ufer zurück
und wir befanden uns auf dem legendären Bannsee. Unser Schiff nahm
Kurs auf die Mtte dieses Sees und kurze Zeit später nahmen wir ein
Gebilde genau in unserer Bugrichtung wahr. Durch unsere rasche Fahrt
näherten wir uns schnell der Stadt denn die war nun als solche zu
erkennen. Ungefähr einen Kilometer von der Stadt entfernt hielt der
Kapitän unser Schiff an und ein kleineres schnelles Boot legte bei
uns an. Ein Tskrang,der Lotse wie sich herausstellen sollte,
kletterete an Bord ging zu unserem Kapitän und redete auf ihn ein.
Kurze Zeit darauf nahmen wir unsere unterbrochene Fahrt wieder auf
und passierten eine Sperre aus wahrer Luft. Zunächst durchlief mich
ein Schauer doch von Pyco und seinen folgenden Worten konnte man
sich zusammenreimen was geschen war. Die Bewohner der Stadt hatten
wohl wie einen schützenden Mantel, eine Glocke aus wahrer Luft über
die Stadt gelegt. Langsam fragte ich mich welch mächtige Zauberer
wohl in dieser Stadt zugange waren. Während unserer Gespräche
waren wir der Stadt schnell näher gekommen und mussten diese in
einer art Warteschlange zunächst umkreisen, dabei sahen wir 5 grosse
Türme die an den äusseren Enden der Stadt aufragen. Noch wussten wir
nicht was sie zu bedeuten haben aber Pyco mumelte was von „Magisch,
natürlich fünf“ ich achtet nicht weiter auf ihn sondern beobachtet
wie das Pier immer näher kam und wir endlich anlegten...
Bevor einer von uns einen Schritt auf die Bordwand zu machen
konnte kam Tsa-dara-sol zu uns und teilte uns mit wenigen Worten
mit, das Sie uns in 3 Wochen am „Turm der Luft“ erwarte. Bis dahin
hätte sie viel vorzubereiten und zu tun. Zu mir gewandt teilte Sie
mir noch mit, dass am nächsten Tag ein Schwertmeisterturnier
stattfinden würde. Sprachs und verschwand.
So blieben wir
zurück und betraten zunächst einmal die Pier der schwimmenden Stadt.
Wie ich feststellte standen wir dabei auf einem seltsamen Geflecht
aus Schilf oder etwas sehr ähnlichem. Ich schaute noch etwas näher
hin und erkannte, dass dieses Schilf leben musste zumindest so
aussah als ob. Unsere Gruppe bewegte sich ein wenig abseits von dem
Trubel im Hafen und beriet das weitere vorgehen. Die meisten von uns
würden die Zeit nutzen um einen Lehrer zu finden die Erlebnisse der
Vergangenheit in neue Erkentnisse der Zukunft umzuwandeln. Doch
zunächst mussten wir eine Herberge suchen in der wir uns regelmässig
treffen konnten und fanden bald darauf die kleine aber saubere mit
dem Namen „Zur Schlange“. >>Ich muss sagen die Affinität zu
Kriechtieren ist irgendwie befremdlich...muss aber in der Herkunft
der Tskrang entschuldigung finden.<< Nun für 2 Silber pro Tag
erklärte der Wirt sich bereit uns Ruhelager und Unterkunft zu
gewähren . Ich beschloss die Zeit bis zum Abend zu nutzen und
unternahm einen kurzen Spaziergang durch die Stadt und besuchte
dabei vor allem die Arena des morgigen Turniers. Von Tsa-dara-sol
hatte ich erfahren, dass es ebenfalls am „Turm der Luft“ stattfinden
würde. Von einem Passanten erfuhr ich wie ich den Weg dahin finden
würde. Der Turm selbst sah sehr merkwürdig aus. Zunächst hatte
er die Form eines normalen Turmes, doch in einiger Höhe schloss sich
daran ein Gebilde an, dass an eine Wolke erinnerte. Darauf fand eine
Plattform Platz. Unterhalb dieses Turmes konnte man Arbeiter sehen
die garade die letzten Arbeiten an der Tribüne vornahmen. daran
schlossen sich verschiedene kleine Verschläge an. Da ich nichts
weiter herausfinden konnte, kehrte ich wieder in die Herberge
zurück. Um am nächsten Tag fit zu sein beschloss ich mich
frühzeitig zur Ruhe zu begeben. Meine Kameraden sah ich an diesem
Abend nicht mehr. Am nächsten Morgen kehrte ich zu diesem Turm
zurück. Schnell stellte ich fest wo sich die Kämpfer einzutragen
hätten. Nach einem kurzem Frage-Antwort-Spiel erhielt ich die
Auskunft, das ich eingetragen sei und in der Nähe warten solle den
meine Name würde aufgerufen wenn ich dran wäre. Ich sah mich um und
entdecke ein paar Kämpfer die sich entweder in Zweikämpfen oder
allein durch Übungen auf das Turnier vorbereiteten. Dabei waren
viele Rassen vertreten. Schließlich entdeckte ich auch einen
Windling von dem ich erst annahm er würde als Freund eines Kämpfers
dabeisein. Doch bald sah ich wie er mit einem seiner Grösse
angemessenen Schwert einen anderen Schwertmeisetr im Training
Angriff. Dabei hatte ich doch den Eindruck der kleine wüsste sich zu
Wehren. Ich nahm mir vor wenn möglich die Kämpfe dieses kleinen zu
studieren, denn zur Recht nahm ich an dass vor allem ein mit
körperlichen Kräften nicht so reich beschenkter über einige Tricks
verfügen muss um sich in eine solche Arena zu wagen. Ich suchte mir
einen freien Platz zwischen den anderen und probierte noch einmal
meine Schläge und Riposten aus um mich meinerseits auf den Kampf
vorzubereiten. Kurz darauf wurde mein Name mit dem vieler anderer
gerufen und ich bekam einen Tskrang als Gegner. Schon nach wenigen
Schlägen wurde ich zum Sieger dieser Partie erklärt. Der Arme hatte
gegen mich nicht den Hauch einer Chance gehabt. Ich kehrte an den
Platzrand zurück und wartete das Ende dieser Runde ab. Als meine
Name das nächste mal aufgerufen wurde erhielt ich wieder einen
Tskrang als Gegner. Die Arena hatte sich bereits beträchtlich
geleert und man wurde nun auch viel besser von den Zuschauern
wahrgenommen. Hier nun dauerte der Kampf länger. Immer wieder entzog
der Gegner sich dem Kampf in dem er versuchte sich über mich Lustig
zu machen oder mich zu verspotten. Das einzige was er damit
erreichte wr, dass ich Ihn KO schlug und mir der Sieg in dieser
Runde zugesprochen wurde. Nun dauerte die Pause ein wenig länger
doch nach ca. 30 Minuten wurde ich zu meinem dritten Kampf gerufen.
Mittlerweile hatten die Reihen der Kämpfenden sich enorm gelichtet
und einen überschaubare Anzahl von Schwertmeistern war auf dem Platz
verbleiben. Diesmal war mein Gegner ein Mensch der sich gleich mal
unbeliebt machte und mich verspotten wollte. Doch die Worte sollten
im noch im Halse stecken bleiben. Mit unglaublicher Eleganz und
Geschicklichkeit wollte dieser Schwertmeister mich zu Fall bringen
doch das einzige was er erreichte war meinen kühlen Stahl in seinem
Fleisch zu spüren. Auch diese Runde wurde klar für mich entschieden.
Nach diesem kampf dauerte die Pause fast eine Stunde in der sich die
Schwertmeister von umhereilenden Heilern Linderung ihrer Wunden
verschaffen konnten. Als dann mein Name gerufen wurde stellte
ich fest, das es nur noch 2 Paare gab die um den Titel kämpften, ich
hatte es also geschaft als Turnmierneuling in das Halbfinale der
besten Schwertmeister Barsaives zu gelangen. Ich war einer der
besten 4!!! Mit dieser Erkenntnis viel es mir nicht schwer, meinen
Gegener diesmal wieder einen Tskrang; mit arrogantem Blick in seinen
Schranken zu verweisen. Auch dieser wollte mich zunächst mit seiner
Zunge beleidigen doch nicht mit mir. Meine Parade war besser und man
konnte sehen wie die Zornesader auf seiner Stirn anschwoll. In den
darauffolgenden Angriffen-Paraden und Riposten blieb es recht
ausgeglichen. Zumindest wenn man die Treffer berücksichtigt. Der
Kerl hatte doch tatsächlich nach dem ersten Angriff eine zweite
Waffe in der Hand und griff mich mit jedem Ausfall zweimal an. Ich
lies mir mein Erstaunen jedoch nicht anmerken, immerhin konnte der
typ doch eh nicht damit umgehen, denn die mehrzahl seiner Schläge
landeten im Sand der Arena und nicht in meinen Gewändern. Leider
merkte ich dann wie ich zunehmend erschöpfter wurde und mich nicht
mehr recht auf den Kampf konzentreiren konnte, trotzdem gelangen wir
noch einige schöne Schlage bei meinem Gegner zu landen. Doch der
Schiedsrichter erkannte dann meinem Gegner den Titel zu. Irgendwie
bin ich nicht wirklich unglücklich darüber. Zum einen hätte ich
sowieso keinen Kampf mehr bestehen können und zum anderen war der
andere Schwertmeister im Endkampf der Windling. Dieser Windling fuhr
wie ein Wirbelwind immer um den Tskrang herum. ständig gelang es dem
kleinen dem anderen die Waffen aus der Hand zu schlagen. Es war
grandios doch niemals hätte ich als Verlierer in diesem Kampf stehen
wollen. Gegen einen Windling zu verlieren??? Undenkbar! Während
ich also den finalen Kampf beobachtete konnte ich mit einemal in
meinem inneren spüren wie ein Knoten platze...ich fühlte es wie
Feuer, dass ich eben unbewusste viele Dinge gelernt hatte die ich
erst im laufe der Zeit verstehen und anwenden lernen würde.
Nachdenklich verfolgte ich die Siegerehrung und merkte am Rande,
dass ich von den Zuschauern ein wenig mehr gefeiert wurde als der
Sieger meines letzten Kampfes...Doch sei es drum ich hatte unendlich
viel mehr erreicht als ich zu hoffen gewagt hatte. Stolz,
dankbar und auch ein wenig nachdenklich kehrte ich in der Herberge
zurück um erst einmal ausgiebig zu feiern.....Meine Kameraden würden
Augen machen!
Damit endet meine Geschichte und ich bin gespannt was meine Freunde also so erleben werden. < /EM>
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