Der 2. Abstieg oder der tiefe Fall

27. Borrum 1506 TH - Fortsetzung

Nach dieser Nacht am Eingang zu dem Kaer zwischen vielen Windlingskeletten und ein wenig Erhohlung am Morgen begannen wir erneut unseren Weg nach unten. Ein wenig verändert schien Ilaris, war er gestern noch geschwächt und fast Tod, bewegte er sich heute als hätte ihn nie jemand auch nur angeritzt. Es war wie ein Wunder, aber es sah nicht aus wie das Werk Garleens.
Als wir die erste Ebene erreicht hatten, flatterte Valentin wieder davon und kam nach geraumer Zeit diesesmal alleine wieder. Sein merkwürdiges Verhalten und seine ausweichenden Antworten auf die Frage was er den gemacht oder gesehen hätte, offenbarte einen gefundenen Ring den er uns vorenthalten wollte. Als wir die zweite Ebene erreichten flatterte er also wieder fröhlich davon, verschwand hinter einem Hügel und man hörte ihn kurz aufschreien. Ilaris, Orm, Ede und ich sprangen von der Plattform und rannte hinauf zum Hügel. Wir sahen eine rießige Wesen, was einem Gottesanbeterin ähnelte, diese hatte unseren Windling aufgespießt und bearbeitete ihn. Ein paar kurze Schläge unserer Krieger und ein wenig Magie uns es war vorbei, leider hatte unser Valentin den selben Zustand. Dank Garlen konnte ich ihn aber wenigstens wieder zu den lebenden zurückholen auch wenn er noch nicht wieder sein Bewustsein zurückerlangte. Wir schafften ihn zurück zur Plattform und begannen erneut die Ebene zu untersuchen. Überall fanden wir eingegraben Eier dieses Wesens, welche wir nach und nach aller zerstörten. Daraufhin widmeten wir unserer Aufmerksamkeit den Wänden. Auch hier lagen überall tote Windlinge. Bei einem fanden wir noch einen brauchbare Brustpanzer, den wir für unseren Valentin mitnahmen. Als wir fast fertig waren verirrten wir uns zwischen einigen Gebäuden und als wir gerade wieder ins Freie wollten, erschien ein 3 m hohes Ungetüm aus Knochen. Es hatte wohl nicht mit 4 Abenteurern gerechnet, denn es segnete schnell das Zeitliche.
Zurück bei der Plattform kurbelten wir weiter, ignorierten die dritte Ebene und näherten uns immer mehr dem Boden. Nach einer weile öffnete sich unter uns die Haupthöhle, die Felswände konnte man nicht sehen, da sie zu weite entfernt waren. Auf der einen Seite kam eine Windlingstadt hinter der sich ein großer See befand. Ein Wasserfall machte so viel Lärm das man nicht viel andere Sachen aus der unter uns liegenden Höhle hören konnte.
Ca. 30 m über dem Boden gabe es einen Ruck und bevor wir uns versahen bewegte sich die Plattform schneller hinab, denn sie hing nicht mehr an dem haltenden Seil. Der Aufprall war heftig wurde bei mir aber durch meinen Thorn abgefedert. Als ich mich gefangen hatte und umsah, war das Ergebnis nicht berauschend. Außer mir und Ilaris waren alle nicht mehr bei Bewusstsein oder sogar Tot. Ich kniete mich hin und began an Galreen denkend mich um meine Kameraden zu kümmern. Valentin und Ede erwachten so das sie uns helfen konnten die restlichen in ein nahe gelegenes Haus zu bringen. Erschöpft und von meinen Kräften verlassen, legte ich mich hin und schlief wie die anderen ein.

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