Der 1. Abstieg

25. Borrum 1506 TH

Zurück von unserer Unterbrechung flog unser Schiff weiter gen unser Ziel. Wir beschäftigten uns und dieser Zeit mit unseren Talenten und verfeinerten diese.

27. Borrum 1506 TH

Wir hatten uns nun dem Gebirge genähert. Der Boden der noch ein Tag vorher Hunderte Meter unter unseren Füssen dahingeglitten war. Erhob sich nun immer wieder spitzenförmig in Richtung unseres Schiffes. Die Fahrt war nun deutlich ungemütlicher. Der Schneesturm und die Kälte hier in der Höhe machte uns zu schaffen.
Plötzlich sahen wir vor uns einen Felsen auf den wir zu steuerten. York am Steuer hielt direkt drauf zu, ein Zusammenstoß war hervorzusehen. Einige meiner Kameraden schrieen York zu und versuchten zu ihm ans Ruder zu kommen um das Schlimmste zu verhindern, aber es war zu spät. Mit einem Ruck prallten wir mit dem Unterboden auf den Felsen auf, gleichzeitig nahmen wir, aber auch die rießige Felsenwand war die sich aus dem Schneesgestöber emporhob. York musste diese gesehen haben.
Bei der Prüfung auf Vollständigkeit, stellten wir fest, dass unser kleiner Windling nicht mehr anwesend war. Auf mein Geheiß, bremste York das Schiff ab und wenige Augenblicke später schwebte auch schon unser kleine Flatterkerl über die Reling, er hatte halt mal kurz frische Luft schnappen wollen.
Irgendwann hielt das Schiff an und wir konnten unter uns den Klauengipfel bewundern. Trimsby wünschte uns viel Glück und wir fuhren mit dem Drakar in die Nähe eines Höhleneinganges. Valentin flatterte zum Höhleneingang und blieb dort sprachlos stehen. Wir stiegen vom Schiff ab durch ein Seil verbunden und stiefelten durch kniehohen Schnee zu unserem Windling. Als wir ihn erreicht hatten stockte auch uns der Atem. Hunderte von Windlingskeletten lagen hier verstreut. Was immer hier geschehen war, es musste schrecklich gewesen sein. Langsam schritten wir in die Höhle hinein, nach ca. 100 m endete diese in eine tiefen Loch über dem ein große Plattform an einem Seil hing. Um auf die Plattform zu kommen mussten wir etwas 2 m überspringen. Nach minutenlanger Diskussion versuchten wir uns an einem Seil hinüber zuschwingen das ich vorher an die Decke geklebt hatte. Nachdem wir beinah Karl verloren hätte, bei dem das Seil nachgab, sprangen die restlich einfach hinüber. Eng getrennt standen wir nun auf der Plattform und Karl begann an einer kleinen Windlingkurbel zu drehen, wodurch sich die Plattform langsam senkte.
Nach ca. 1 Stunde entfernten sich die Felswände langsam von uns und ein wenig mehr Licht drang zu uns hindurch. Gleichzeitig drang aber auch ein summendes Geräusch zu und hinauf, was mir auch sehr bekannt vorkam. Einige Sekunden später flatterten 10 Bienen unter der Plattform hervor und begannen uns an zu greifen. Zwei die mich angriffen konnte ich durch mein neues Schild abwehren, welches ihnen zum Dank einen Blitz um die Ohren warf. Man kann ja vieles über diese Bienen behaupten, aber aus so etwas lernten sie und ließen mich fortan in Ruhe. Karl und Ilaris hatten leider nicht so viel Glück, sie wurden von Bienen gestochen, was im ersten Augenblick nicht schlimm aussah entwickelt sich ganz schnell zur Gefahr als sie begannen den Körpern Blut auszusaugen. In Kürze näherten sich die beiden ihrer Bewusstlosigkeit. Ein wenig motivierte kämpften wir weiter und hatten bald alle Bienen besiegt. Langsam setzten wir uns wieder in Bewegung, eine halbe Stunde später waren öffneten sich zu beiden Seiten rießige Höhlen, an denen viele Kleine Bienenstockähnliche Gebilde zu sehen waren. Es handelte sich um Windlingsbehausungen, Valentin flatterte davon und stöberte ein wenig in diesen Wohneinheiten. Irgendwie war er dabei wohl zu laut, so das ein neuer Schwarm von Bienen uns gehört hatten und auch angriffen. Auch diesen Kampf gewannen wir, aber unsere Gruppe war nun sehr geschwächt. Wir entschlossen und erst einmal wieder nach oben zu fahren und uns ein wenig auszuruhen. Oben angekommen nutzte ich meine Fähigkeiten Garlens und schuf uns inmitten der Skelette ein gesicherten Ort an dem sich alle wohl fühlten. Man vergas einfach die Schrecken und Strapazen um einen herum fühlte sich wie zu Hause.

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